Holzhaus im Stahlcontainer das Commod-Haus aus Österreich

Mal eine ganz andere Idee der Umsetzung modularer, transportfähiger Häuser.

 

 

Dieser Hersteller baut in Schiffscontainer Holzhäuser. D.h., der Innenausbau ist aus Holz, Lehm und Stroh und als Dämmstoff wohl eingeblasene Zellulose http://www.containme.de/commod-haus/

Aus Schiffscontainern werden Seitenteile und Türen entfernt, statisch werden Verstärkungen angebracht. Mir ist der Wandaufbau nicht ganz klar, aber die Stahlwand ist aus temperaturgründen laut Film hinterlüftet. Dann kommt wohl eine Dampfsperre, Zellulose, OSB-Platten, weiche Holzplatten und dann Lehmputz.

Eine ganz nette Idee mit Naturstoffen zu bauen und die Außenmaße unverändert zu lassen. So kann man das Haus später tatsächlich auf LKWs transportieren. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass die einzelnen Module mit Strom, Heizungswasser, Wasser, Abwasser usw. verbunden sind. Außerdem ist mindestens eine Seite oder sogar ein Teil des Daches offen. D.h. der Transport erfordert Vorarbeiten und eine temporäre Abdichtung der Öffnungen. Außerdem müßten die Möbel gesichert werden.

 

Die Idee, Innenwände aus Holz bzw. Stroh zu machen und die Oberflächen mit Lehmplatten statt Gipsplatten, hatte ich auch schon gehabt. In Witten hatte ich im Kneip-Verein einen Vortrag zum Thema Stohbau gehört: http://strohbau.org/

Dennoch erscheint mir das Bearbeiten der Schiffscontainer viel zu aufwändig, der Aufbau der Wand viel zu individuell. Da  freut sich der Hersteller über Handarbeiten, die er ausführen darf. Bürocontainer mit fertiger Außenwand und Lehmplatten von innen sollten für meine Projektidee um einiges billiger sein.

Holzhaus im Stahlcontainer das Commod-Haus aus Österreich | 0 Kommentar(e) | Neuen Account anlegen
Die folgenden Kommentare geben Meinungen von Lesern wieder und entsprechen nicht notwendigerweise der Meinung der Betreiber dieser Site. Die Betreiber behalten sich die Löschung von Kommentaren vor.