Frau Gerolds Garten in Zürich

Der Spiegel online hat einen Interessanten Artikel gehabt über ein gewerbliches Containerprojekt aus Schiffs-, Wohncontainern und Stahlbau "Frau Gerolds Garten" in Zürich.
 
Die Kernidee liegt bei der temporären Nutzung einer Brache. Es gibt Verkaufsräume, Gastronomie, Nutzgarten, Biergarten. Auf Bild 11 sieht man den bemalten Wohncontainer, die Toiletten. Auf Bild 12 der bekannte Eingangsturm. Ich bin mir recht sicher, dass das ganze sowohl in der Planung als auch im Betrieb ein Mordsaufwand ist. Dennoch ist es eine ganz ungewöhnliche Sache mit persönlicher Note. Wahrscheinlich müssen alle Containerprojekte so eine persönliche Note haben, sonst sind sie keins.
 
Man darf sich nicht täuschen lassen von der scheinbaren Einfachheit, das ist ja im wesentlichen der optische Effekt, die Container von außen unbehandelt und unverkleidet zu lassen. Sei sehen rostig aus, mit der typischen Bemalung.
Die Wärmedämmung ist mit Sicherheit nur minimal, so wie sie im gewerblichen Bereich für temporäre Bauten noch zulässig ist. Das ist technisch nichts für ein Wohnprojekt, aber insgesamt für ein größeres Projekt eine schöne Anregung.
 
Bild 16 zeigt den Boxpark in London. Eine temporäre Einkaufspassage, die ebenso mit der Idee von Schiffscontainern spielt. Hier ist aber deutlich mehr Verkleidung und wohl auch Wärmedämmung zu sehen.

 

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