Temporäre Hochschule in Mülheim aus 840 Containern

Die Uni West in Mülheim Ruhr hatte Tag der offenen Tür und ich schaute sie mir mal von innen an. Sie ist aus 840 Wohncontainern gebaut für temporäre Nutzung. Das Blid zeigt nur einen sehr kleinen Teil.

Mehrere Gebäude stehen temporär in einem Industriegebiet mit einem eigenen Stromgenerator.

Es ist an alles gedacht, Mensa, Aufzüge, Büros, Höhrsäle, Parkplätze.

 

 

 

 

Die Wände haben ca. 5cm Dicke, das ist nicht geeignet für permanentes Wohnen. Die Böden sind nachgibig, wie ein Schwingboden. Der eine findet das gut, der andere denkt an zu billig renovierte Wohnungen mit zu dünnen Verlegeplatten.

Decken und Böden sind auf jeden Fall vertikal schalldurchlässig, wie mir Studenten berichteten. Im Obergeschoß sind Büros mit Klimatisierung.

Die Fenster sind groß und hell, teilweise bodentief. Durch die Modularität ergeben sich Spielräume wie Durchgänge, Abstufungen.

 

 

 

 

 

Spannend war die Frage, wie eine doppelte Deckenhöhe realisiert wurde. Z.B. in der Mensa sind einfach 2 Container aufeinandergestapelt mit fehlender Decke bzw. Boden. Das gibt sehr hohe Fenster, Platz für Belüftung und Atemluft.

Der Hygienebereich kann einfach mit Rollläden geschlossen werden.

Vergl. auch diesen Bericht aus der Zeitung

Lagepläne

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