Kindesmißbrauch: Die Mutter des kleinen Nils

Häuslicher Mißbrauch, den Nina ansprach, ist ein sehr interessantes Thema.

Im Sommer 2008 stand ich an einem warmen Samstag Nachmittag auf einem Hinterhof. Im Hinterhofhaus hörte ich ein paar Saunaclubbetreiber mit ihren Frauen reden. Nun, in der Branche wird teilweise sehr laut geredet, sehr männlich und sehr dominant. Das klingt auf den ersten Blick grob und man könnte fast meinen mißbräuchlich. Tatsächlich war es hier aber so, dass die Herren genau wußten, wie weit sie gehen konnten, denn die Frauen konnten jederzeit gehen, wenn es ihnen zu bunt wurde. Die Fluktuation in dem Gewerbe ist sehr hoch und wie in jeder Firma ein guter Gradmesser für das Klima.

Fast zeitgleich hörte ich aus dem Vorderhaus die Mutter des kleinen Nils. Es war nicht weniger laut als aus dem Hinterhofhaus und ich hatte den Eindruck, Nils müßte das unartigste, schlimmste Kind der Welt sein oder vielleicht doch nur ein Hund.

Der Hauptunterschied zu den Frauen aus dem Hinterhofhaus war, dass er nicht so eben seine Sachen packen konnte, sondern der Mutter ausgeliefert war. Es wundert mich nicht, wenn Nils Bettnässer oder Zuhälter würde.

 

Mein erstes Buch zu dem Thema Kindesmißbrauch war dieses: "Vergiftete Kindheit: Vom Mißbrauch elterlicher Macht und seinen Folgen" von Susan Forward Es behandelt das gesamte Spektrum von Kindesmißbrauch und ist absolut lesenswert.

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